Bundesrat Berset konvertiert zum Buddhismus!

22.02.2021, Bern. Der Schweizer Gesundheitsminister, Bundesrat Alain Berset ist zum Buddhismus konvertiert, wie DER MERKURIER gestern bei einem Treffen mit Berset im Tibet-Institut im zürcherischen Rikon in Erfahrung bringen konnte. Bundesrat Berset sagte, dass ihn die derzeitige Coronapandemie zu diesem Schritt gezwungen habe. “Es ist nicht absehbar, dass wir die Eindämmung des Coronavirus innert nützlicher Frist hinkriegen”, erklärte Berset. “Ich habe mich daher dafür entschieden, mich dem Buddhismus zuzuwenden und zu konvertieren”, so der Gesundheitsminister weiter. “Nur so kriege ich die Möglichkeit, mich auch im nächsten, übernächsten und in den folgenden Leben dem Kampf gegen die Pandemie zu widmen”, sagte er zu seinen Beweggründen. Dass ein Schweizer Regierungsmitglied sich dermassen persönlich einsetzt, sogar seinen katholischen Glauben aufgibt und zum Buddhismus konvertiert, nur um seine Aufgaben mit Nachdruck wahrnehmen zu können, ist in der Geschichte der Schweiz einmalig. “Nun, als Sozialdemokrat bin ich ja grundsätzlich nicht unbedingt dem Katholizismus zugetan”, gibt Berset unumwunden zu, “mir liegt vielmehr das Schicksal unserer Schweiz am Herzen. Die Pandemie wird uns mit Sicherheit auch in den kommenden Generationen beschäftigen. Daher habe ich mich hier nach Rikon ins Tibet-Institut zurückgezogen wo ich mich nach tiefer innerer Einkehr dazu entschieden habe, mich dem Buddhismus zuzuwenden, zu konvertieren. Dank der Wiedergeburt, die der Buddhismus als Grundsatz seines Glaubens anbietet habe ich die Möglichkeit, mich zukunftsgerichtet, generationenübergreifend und, sollte es nötig sein auch noch in 200 Jahren ganz dem Kampf gegen Corona zu verschreiben!” Berset gibt zu verstehen, dass er nicht davon ausgeht, dass jemand von seinen sechs Amtskollegen im Bundesrat sich derart aufopfern wird wie er es tut, um der Pandemie Herr zu werden. Gerne würde er jedoch Bundesrat Ueli Maurer davon überzeugen, ebenfalls zum Buddhismus zu konvertieren, “da dieser ja am Schluss für die vielen Darlehen, Kredite und à-fonds-perdu-Beträge verantwortlich ist, die dem Bund Löcher in die Kasse reissen und es sich aus meiner Sicht geziemen würde, dass man den finanziellen Schaden, den man anrichtet, auch wieder aufräumt”, konnte sich Berset einen Seitenhieb auf Bundesrat Maurer nicht verkneifen. Zurzeit beschäftigt sich Alain Berset mit dem Umzug seines Büros von Bundesbern nach Rikon.

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