K-Frage: Precht für neuen Modus bei Auswahl für Kanzleramt!

16.04.2021, Berlin. Noch immer ist keine Einigung in der sogenannten K-Frage gefunden, noch immer wird debattiert, wer Bundeskanzlerin Angela Merkel beerben und ihre Nachfolge als Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin Deutschlands antreten soll. Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) kämpfen vehement um eine gute Ausgangslage für eine Wahl zum Kanzler. Nun bringt jedoch Richard Precht, Philosoph, Schriftsteller, Publizist und Moderator einen völlig neuen Denkansatz vor. Der Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg und Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin plädiert dafür, als Kanzler oder Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr eine Person zu wählen, sondern diese fest anzustellen! “Durch eine Wahl kriegen wir nur diejenige Person ins Kanzleramt gehievt, die sich am besten verkauft hat, die am tollsten für sich selber geworben hat”, erklärte der Philosophieprofessor gestern in einem Beitrag des süddeutschen Radiosenders SWR. “Wir wollen aber den oder die Beste für ein solches Amt! Ich schlage daher vor, dass wir einen Kriterienkatalog aufstellen und uns dann auf die Suche nach einer valablen Person machen”, meinte er zum Vorgehen. “Ganz wichtig, also zuoberst auf der Kriterienliste ist die Position “politische Erfahrungen” anzusiedeln. Eine neue Kanzlerin oder ein neuer Kanzler muss über mehr als nur einen Strauss an politischer Erfahrung verfügen, viel eher muss er oder sie über ein Bouquet davon verfügen!” Es müsse sich ja auch nicht zwingend um eine Person mit deutschem Pass handeln, ist sich Precht sicher: “Gerade internationale Erfahrung bring viel in diesem Amt.” Precht brachte Namen wie Vladimir Putin, Recep Tayyip Erdoğan und Emmanuel Macron ins Spiel. “Bei Frauen, die die Fähigkeit mitbringen würden, deutsche Kanzlerin zu können, kommt mir ein Name in den Sinn: Elisabeth II.”, erklärte Precht. Er sei sich sicher, dass die Zeit reif sei, dass Deutschland endlich eine wirklich fähige Kandidatin oder einen wirklich fähigen Kandidaten zur Kanzlerin oder zum Kanzler machen solle, zeigte sich Precht überzeugt.

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