Maus aus “Sendung mit der Maus” getötet – Sendung per sofort eingestellt!

01.03.2021, Köln. Kurz vor ihrem fünfzigjährigen Jubiläum, teilt der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mit, musste die “Sendung mit der Maus” per sofort eingestellt werden! Die “Sendung mit der Maus” war eine der erfolgreichsten Kindersendungen im deutschen Fernsehen. Kern der Sendung waren sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen auch jeweils ein Wissensfilm zählte. Sie wurde seit 1971 am Sonntagvormittag ausgestrahlt. Tom Buhrow, der Intendant des Senders WDR, welcher die “Sendung mit der Maus” fünf Jahrzehnte lang produzierte erklärte: “Es ist schrecklich, was da passiert ist! Trotz ihrer fast fünfzig Lenze, die die Maus nun bereits zählte, war sie noch immer agil und topfit. Aber die Katze war schneller, offensichtlich agiler und fitter.” Die Hauptdarstellerin der “Sendung mit der Maus” fiel im WDR-Studio in Köln vorgestern Abend dem hinterhältigen Angriff der WDR-Studiokatze zum Opfer. Buhrow erklärte: “Die Katze hat der Maus nun schon jahrelang nachgestellt, ihr aufgelauert, sie richtiggehend gejagt. Bislang konnten wir alle Angriffe der Katze auf die Maus vereiteln, aber dieses eine Mal nun eben nicht. Die Katze hat die Maus gefressen.” Die Katze, welche das Attentat mit dem für die Maus tödlichen Ausgang beging war vor rund zehn Jahren ein Geschenk des seinerzeitigen Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner an den WDR. Die Angreiferin wurde durch Intendant Buhrow nach der Tat erschossen. Der tragische Unfalltod der Maus zieht die sofortige Einstellung der Kindersendung in den Programmen von ARD, ARD Alpha, KIKO, NDR und WDR nach sich. “Ein unermesslicher Verlust für die Kinder”, konstatierte Buhrow. Der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki hingegen äusserte sich zum Aus für die “Sendung mit der Maus” positiv: “Ein Herrgottes Geschenk, dass diese sonntägliche Sendung endlich verschwindet! Generationen von Kindern hat sie vom Kirchenbesuch abgehalten, nur weil sich der Nachwuchs lieber mit den Fragen des Alltags, ja sogar mit wissenschaftlich verbrämten Fragen auseinandersetzen wollte, statt am Tag des Herrn die Kirche zu besuchen!” Kardinal Woelki bedauerte zwar den Unfalltod der Maus: “Natürlich ist es traurig, dass die Maus durch einen solch tragischen Vorfall aus der Mitte ihres Lebens gerissen wurde. Wir werden für Sie beten.” Woelki sagte aber auch: “Der Katze hingegen werden wir auf ewig ein ehrendes Andenken bewahren! Sie ermöglicht es der Mutter Kirche, dass diese endlich wieder am Sonntag die Kinder erreichen kann! Gut Ding will eben doch Weile haben! Mein Vorgänger als Erzbischof von Köln wusste, dass die Kirche irgendwann die Frucht ernten kann, die er gesät hat!”

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