Söder will Frisörsalons sofort öffnen, um Bestatter zu entlasten!

10.02.2021, Berlin. Derzeit findet ein virtuell abgehaltener Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel und den Länderchefs statt. Heiss diskutiert wird die Frage, ob allfällige Lockerungen des Lockdowns bereits ab dem 14. März Realität werden können. Einige Stimmen fordern eine Lockerung bereits ab dem 7. März, was jedoch auf harten Widerstand der Kanzlerin trifft. Diese hat einen Plan in petto, welche Lockerungen bei Inzidenzen (Fälle pro 100’000 Einwohner) von 35, 20, und 10 greifen sollen. Bereits im Vorfeld des Gipfels sickerte durch, dass für Frisöre und Frisörinnen auf dem Gebiet der gesamten Bundesrepublik der Lockdown unter Einhaltung von strikten Schutzmassnahmen wie dem Tragen von FFP2-Schutzmasken bereits früher aufgehoben werden soll. Aus dem Umfeld des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder war zu erfahren, dass dieser eine unbedingte Öffnung der Frisörbetriebe, aber auch der Beauty-, Schmink- und Schönheitssalons per sofort anstrebt. Söder begründe dies mit der derzeitigen Überlastung der Bestattungsunternehmen: die Bestatter hätten alle Hände voll zu tun, die Unmengen der an Corona verstorbenen Menschen für die in weiten Teilen Bayerns praktizierte Aufbahrung der Toten zu frisieren und zu schminken. Mit der Öffnung der Frisör- und Schönheitssalons könne man die Bestatter von diesem Druck entlasten, da sich die Menschen schon vor ihrem Tod die Haare machen und sich schminken liessen, um adrett auszusehen. Die Menschen würden also frisch frisiert und geschminkt sterben, sie seien damit für die Aufbahrung bereit, die Bestatter könnten sich demnach ihren Kernaufgaben wie der der Aufbahrung folgenden Erd- oder Feuerbestattung mit genügendem und dem Anlass gerecht werdendem Zeitaufwand widmen, war weiter aus dem söder’schen Umfeld zu vernehmen.

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