Handscheu, Kopfscheu – 7 Schritte, um Ihrem Hund zu helfen, dieses Verhalten zu überwinden

Viele Hunde, meistens Welpen, die nicht vom Züchter behandelt wurden, oder Tiere, die missbraucht wurden oder aus Tierheimen gerettet wurden, scheuen die Hände. Dies gilt insbesondere für eine Hand, die in Richtung ihres Gesichtes oder über ihren Kopf geht. Leider können sie Ihnen nicht sagen, welche negativen Erfahrungen sie mit Menschenhänden gemacht haben. Viele empfinden diese Aktion als Bedrohung. Normalerweise ist eine Form von Missbrauch, mangelnde Sozialisation oder Vernachlässigung die Ursache für dieses herzzerreißende Verhalten. Greifen Sie niemals nach einem Hund mit diesem Verhaltensproblem. Es kann dazu führen, dass sie ängstlicher und/oder möglicherweise aggressiver werden! Ängstliche Hunde können gefährliche Hunde sein. Sei geduldig. Sie können ihnen helfen, diese Angst zu überwinden und eine positive Assoziation mit Ihrer Hand herzustellen.

Was Sie tun können, um Ihrem Hund zu helfen, die Handscheu zu überwinden:

1. Nähern Sie sich Ihrem Hund langsam und in einem leichten Winkel. Wenn Sie sich schräg nähern, erscheinen Sie nicht so groß und bedrohlich, als wenn Sie sich geradeaus nähern. Sie können auch hocken oder knien, um keine Drohung zu projizieren.

2. Langsam die Hand ausstrecken und Ihren Hund unter dem Kinn streicheln, dabei Ihre Hand im Blick behalten. Vermeiden Sie „ruckartige“ Bewegungen mit den Armen. Sprechen Sie leise und ruhig. Loben Sie ihn/sie dafür, dass Sie ihn berühren dürfen. Wenn sie es akzeptieren, belohnen Sie sie mit einem Leckerli.

3. Melden Sie Ihren Hund so schnell wie möglich für Gehorsamskurse an. Finden Sie einen lokalen Trainer, der positive Verstärkung und bestrafungsfreie Methoden praktiziert. Arbeiten Sie an verbalen Korrekturen, einem ruhigen Tonfall und einer nicht bedrohlichen Körpersprache, anstatt an körperlichen Korrekturen.

4. Arbeiten Sie am Rückruf, damit Sie nicht nach ihm/ihr greifen müssen. Rufen Sie Ihren Hund freundlich beim Namen an und sagen Sie „KOMMEN!“ Loben und belohnen Sie ihn/sie, wenn sie zu Ihnen kommen. Reiben Sie ihn/sie unter das Kinn. Bei einigen Hunden hilft es, wenn Sie sich hinhocken oder knien, wenn Sie sie rufen.

5. Übe positive Verstärkung. Belohnen Sie Ihren Hund mit viel Lob und streicheln Sie ihm ruhig unter das Kinn. Verstärken Sie Ihr Glück, indem Sie mit sanfter, ruhiger Stimme sprechen, um ihm/ihr zu zeigen, dass Sie mit seinem Verhalten zufrieden sind.

6. Geben Sie Ihrem Hund so oft wie möglich Massagen. Arbeiten Sie den ganzen Körper, aber konzentrieren Sie sich auf den Kopf- und Nackenbereich. Sprechen Sie während der Massage leise mit ihnen. Je öfter Sie es tun, desto vertrauensvoller und entspannter werden sie. Durch diese positive Erfahrung lernen sie, Ihre Hand als etwas Liebevolles und Gutes zu assoziieren.

7. Informieren Sie Familie und Freunde darüber, was Sie zu tun versuchen. Weisen Sie sie an, wie Sie sich Ihrem Hund richtig nähern und ihn streicheln. Zögern Sie nicht, sie sofort zu korrigieren, wenn sie es falsch machen.

Fazit: Ihr Hund muss die Assoziation herstellen, die menschliche Hände nicht bedrohen. Je mehr liebevolle Hände, die mit einem positiven Erlebnis verbunden sind, Ihr Hund fühlt, desto eher wird er ihn willkommen heißen. Wenn sich Ihr Hund bei Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden entspannter fühlt, beginnen Sie, ihn an Orte zu bringen, an denen Sie neue Leute treffen können. Erklären Sie ihnen, an welchem ​​Problem Sie arbeiten, und bitten Sie sie, auf Ihren Hund zuzugehen. Sie können damit beginnen, dem Hund einfach ein Leckerli oder Spielzeug zu geben. Da es Ihrem Hund angenehmer ist, Leckereien oder Spielzeug von Fremden anzunehmen; Lassen Sie sie Ihren Hund unter dem Kinn streicheln und belohnen Sie den Hund dann mit einem Leckerli oder Spielzeug. Auf diese Weise wird Ihr Hund menschliche Hände assoziieren, eine liebevolle, sanfte Berührung und andere gute Dinge bringen. Seien Sie geduldig, ruhig und konsequent. Mit der Zeit werden Sie einen selbstbewussteren Hund sehen, der menschliche Berührungen willkommen heißt.



Quelle von Karen Soukiasian
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