Hundetrainingsgeräte – einfache Werkzeuge oder Ersatz?

Der Erfindungsreichtum der Trainer und derer, die ihnen zusätzliche Tools zur Verfügung stellen, ist endlos. Für den Gelegenheits- oder Anfängertrainer scheint es eine schwindelerregende Auswahl an Geräten zu geben. Obwohl viele davon sehr nützlich sind, sollten sie niemals als Alternative für grundlegende Trainingserfahrungen angesehen werden.

Bevor Sie eines der unten genannten Geräte verwenden, vergewissern Sie sich, dass Ihr Hund bei guter Gesundheit ist. Selbst die sanftesten Trainingsprogramme oder Halsbänder können Schaden anrichten, wenn der Hund eine verdrehte Taukralle oder eine Hautwunde hat.

Clicker – Der Clicker ist ein tragbares Gerät aus Kunststoff und Metall, das ideal ist, um die Aufmerksamkeit Ihres Haustieres auf sich zu ziehen und beim Drücken und Loslassen einen lauten Klick-Klack-Effekt zu erzeugen. Es kann dem Trainer das häufige Rufen ersparen und ist selbst bei starken Hintergrundgeräuschen extrem hörbar.

Leinen und Halsbänder – Dies ist eine Vielzahl von Leinen, die von einem Zwei-Fuß-Kontrollhalsband, normalerweise Nylon oder Leder, bis hin zu einem einziehbaren 35-Fuß-Nylonschnurstil reichen.

Für enge Arbeiten, wie zum Beispiel „Sitz“- oder „Bleib“-Anweisungen (z. B. „jagen Sie nicht der Katze hinterher“) ist das zwei bis fünf Fuß lange Halsband ein ideales Accessoire. Die ausziehbare Leine ist praktisch für Trainer, die ihrem Haustier gehorchen möchten. Der Mensch (entweder männlich oder weiblich) muss immer das „Alpha-Männchen“ der Gruppe sein, und das Alpha wird immer führen.

Leinen sind in verschiedenen Schnallen-, Nylon-, Druckknopf- und Lederkombinationen erhältlich. Solange das Nylon und die Druckknöpfe von ausreichender Qualität sind, können sie auch für größere Rassen durchaus geeignet sein. Sie müssen jedoch sorgfältig eingestellt werden, damit sie nicht leicht abrutschen.

Die Stachelhalsbänder werden im Allgemeinen von vielen Trainern abgelehnt, da sie einen kleineren Hund leicht verletzen könnten und sogar bei den größeren Angstgefühlen auszulösen scheinen. In ähnlicher Weise werden Würgehalsbänder nicht empfohlen. Obwohl Hunde eine starke Nackenmuskulatur haben, kann ein scharfer Ruck an der Vorderseite des Rachens die Luftröhre quetschen oder sogar kollabieren.

Westen – Ähnlich wie die Leinen kann eine volle Weste oder eine Brusthalfterleine dazu beitragen, den Vorteil des Hundeführers zu stärken und gleichzeitig einen übermäßigen Druck auf den Hals des Haustieres zu verhindern. Ein möglicher Nachteil dieser Leinen ist, dass der Hund beim Ziehen keine Beschwerden verspürt, so dass dies das Training vollständig auf positive Verstärkung beschränken kann. Ursprünglich als Hilfsmittel für Blinden- und andere Begleithunde gedacht, kann das Brusthalfter das Zerren fördern – das Gegenteil des üblichen Ziels.

Für diejenigen jedoch, die zusätzliche Kontrolle über einen widerspenstigen Hund benötigen oder wenn die Standardleine und -halsbänder nicht funktionieren, sind sie von unschätzbarem Wert.

Maulkörbe – Zur zwischenzeitlichen Beiß- und Bellkontrolle können Maulkörbe oft nützlich oder sogar unerlässlich sein. Die Kehrseite der Verwendung eines solchen ist, dass der Hund nicht auf andere Weise lernen wird, das Bellen einzudämmen. Der Maulkorb kann zu einem Ersatz für die komplexere, langfristige Antwort werden, den Anweisungen „kein Bellen“ zu gehorchen.

Es gibt eine Vielzahl anderer hundebezogener Artikel: chemische Sprays, Elektrozäune, Antibellhalsbänder, Headhalsbänder usw. Aber dies sind im Wesentlichen Kontrollgeräte im Gegensatz zu Trainingsgeräten.

Zu guter Letzt sind da natürlich die Trainingsgeräte, die nach wie vor äußerst effektiv und ewig beliebt sind: Liebe und Respekt. Behandeln Sie Ihren Hund mit großem Respekt und es wird sicherlich viel einfacher sein, die gewünschten Verhaltensergebnisse zu erzielen.



Quelle von Darren Lintern
#Hundetrainingsgeräte #einfache #Werkzeuge #oder #Ersatz

Kommentar verfassen Antwort abbrechen