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Elektromobilität – wo soll denn die benötigte Energie herkommen?

Elekromobilität ist in aller Munde. Mehr #Klimaschutz, neue Märkte und weniger Abhängigkeit von fossilen #Energieträgern. Doch wo soll den die benötigte #Energie herkommen? Und steht das im Einklang mit der geplanten Energiewende?

Also stellen wir uns mal ganz dumm. Wat is een Dampfmaschien? Eine Dampfmaschiene ermöglichte die industrielle Revolution und war eine der ersten Möglichkeiten, um Gefährte autark anzutreiben (#Dampflok). Dazu brauchte man zum Befeuern jede Menge Holz, hinterher stieg man auf #Steinkohle um. Damit konnte man dann auch später Kohlekraftwerke betreiben, um große Mengen an Energie zu erzeugen. Diverse weitere Methoden wurden auch schon früh zur Energiegewinnung erforscht: #Windkraft, #Wasserkraft und auch #Sonnenenergie. Nachteil war, daß diese erneuerbaren Energien nicht gespeichert werden konnten und auch heute noch nicht ausreichend können. Also blieb man bei Kohlekraftwerken, später kamen dann noch Gas und Atomenergie dazu.

Und hier kommt nun unser Problem. Obwohl wir immer energiesparendere Geräte und auch Autos bauen, so brauchen wir insgesamt doch immer mehr Energie. Vorteil an Kohle- und Atomenergie: Wenn wir zusätzliche Energie brauchen, dann fahren wir die Dinger einfach hoch und können #Energiespitzen abdecken. Nachteil: Dreckig und gefährlich. Und natürlich mittel- (fossiler Brennstoff) und unmittelbar (Atom-GAU) tödlich für die Menschheit.
Nun haben aber die meisten Industrienationen den Kohle- und Atomkraftwerken den Krieg erklärt und planen den Ausstieg aus dieser Form der Energiegewinnung. Also wo soll denn dann in 20 Jahren die ganze Energie für die Elekromobilität in Deutschland herkommen?

Plug In Electricity E Car  - Joenomias / Pixabay
Joenomias / Pixabay

Tun wir also mal so, als wäre das Problem mit den #Akkus erledigt. Also die extrem menschenschädliche Rohstoffgewinnung und Produktion von dicken Akkus in Afrika und Südamerika. Das ist ja ein Kapitel für sich, über das man sicherlich mehrere Doktorarbeiten schreiben kann. Geschenkt. Wir nehmen an, daß das alles sauber und umweltfreundlich produziert werden kann. Und jetzt nehmen wir mal an, die komplette Fahrzeugflotte in Deutschland ist elektrifiziert. Etwa 40 Millionen E-Autos auf den Straßen. Die müssen ja auch alle irgendwie geladen werden.

Radiation Industry Nuclear  - Juhele / Pixabay
Juhele / Pixabay

Ohne Frage, auf dem Land wird das sicherlich funktionieren. Wohndichte nicht ganz so hoch. Trotzdem wird zur Feierabendzeit der Stromverbrauch in die Höhe schnellen. Vorteil: Auch im Winter eis- und schneefreie Straßen, wenn die dicken Elektrokabel unterirdisch schön Wärme erzeugen. Problematisch wird das in Großstädten wie Frankfurt, Berlin usw. Die ganzen Yuppies fahren also mit ihren dicken E-SUV nach Feierabend in die entsprechenden Tiefgaragen und schließen ihre Autos zum Laden an.

Wildfire Forest Fire Fire Bush Fire  - elliskj / Pixabay
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Seht Ihr auch dieses rotorangene Leuchten im Westen? Nein, das ist nicht die untergehende Sonne, sondern das sind die Atomkraftwerke in Belgien (Tihange wurde wieder hochgefahren – wird schon gutgehen) und Frankreich, die den benötigten Strom teuer an uns verkaufen. Und der Fluß, der so heiß in Richtung Deutschland fließt, das ist die von der Hitze geschmolzene Erde. Oberflächliche Lava dank Erdstromkabel. Überland-Strommasten würden ja die komplette Vogelwelt innerhalb von Sekunden grillen. Ich empfehle dazu Stenkelfeld – Die Weihnachtsbeleuchtung.

Von Stefan

Eigentlich habe ich zu jedem Thema was zu sagen. Diskutiere gerne bis zur Besinnungslosigkeit über absolut nichtige Themen. Aber mit über 40 bin ich mittlerweile doch etwas ruhiger geworden. Ich denke, man sollte nicht alles zu ernst nehmen im Leben, vor Allem nicht sich selbst. Mein Lebensmotto: "Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser!" Fühlt Euch frei, mit mir Kontakt aufzunehmen.

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Eine Antwort auf „Elektromobilität – wo soll denn die benötigte Energie herkommen?“

Es lässt sich sehr vieles, sofern die richtigen Politiker dabei sind, richten. Aber nur einer kann die ganze Sache zerstören, und zehntausende Arbeitsplätze vernichten. Das was in Deutschland so gut angefangen hat, ist auch je zu Ende gegangen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Belgien und Frankreich die Atommeiler wieder anwerfen. Auch muss jedem klar sein, dass es nie mehr so kommen wird, wie in der Hochblüte der deutschen Windproduktion.

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