Schlaflose Nächte, Hitzewallungen oder Konzentrationsprobleme – für manche Frauen bringen die Wechseljahre deutliche Veränderungen mit sich. Andere erleben diese Zeit viel unauffälliger. Genau deshalb ist eine sachliche Einordnung hilfreich, statt Beschwerden entweder kleinzureden oder gleich jedes Symptom zu dramatisieren.
Das Gesundheitsamt des Kreises Unna hat am 7. Oktober seinen fünften Gesundheitsbericht des Jahres 2026 veröffentlicht. Diesmal geht es um Menopause und Wechseljahre. Anlass ist der Weltmenopausentag am 18. Oktober.
Nicht jede Frau erlebt dieselben Beschwerden
Der Bericht erklärt hormonelle Veränderungen und mögliche körperliche sowie psychische Begleiterscheinungen. Dazu können etwa Schlafprobleme, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schwierigkeiten beim Konzentrieren gehören. Nach der Menopause kann zudem das Risiko für Osteoporose steigen.
Der Kreis nennt Bewegung und ausgewogene Ernährung als wichtige Bausteine für die langfristige Gesundheit. Bei belastenden Beschwerden können verschiedene Behandlungen infrage kommen. Ob eine Hormontherapie sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Beschwerden und der individuellen gesundheitlichen Situation ab und sollte ärztlich besprochen werden.

Die Informationen sollen auch vor Ort helfen
Neben allgemeinen medizinischen Hintergründen weist der Kreis auf Unterstützung in der Region hin. Dazu gehört der Mobile Gesundheitskiosk mit wohnortnaher Beratung. Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, kurz K.I.S.S., hilft bei der Suche nach passenden Selbsthilfeangeboten.
Wenn du selbst betroffen bist, ist der neue Bericht ein guter Ausgangspunkt, um Fragen zu sammeln und sie bei Bedarf in einem ärztlichen Gespräch anzusprechen. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung. Die vollständige Broschüre „Menopause und Wechseljahre“ und ein kompaktes Factsheet stehen auf der Gesundheitsseite des Kreises Unna bereit.

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