FLVW reformiert seine Kreisstruktur: Was sich für Vereine in Westfalen ändern soll

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Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) stellt seine Kreisstruktur neu auf. Die Ständige Konferenz hat am 12. September 2026 beschlossen, die Zahl der derzeit 29 FLVW-Kreise auf künftig weniger als 20 zu reduzieren.

Warum der Verband die Kreise neu ordnen will

Hintergrund sind sinkende Mannschafts- und Spielerzahlen in Teilen Westfalens. Künftig soll ein Kreis grundsätzlich mindestens 96 Mannschaften im Herrenspielbetrieb auf Kreisebene umfassen. Wo diese Größe nicht erreicht wird, sollen Zusammenschlüsse geprüft werden.

Wichtig für Vereine und Aktive: Nach Angaben des FLVW handelt es sich um eine Verwaltungsreform und nicht um eine Reform der Spielklassen. Die Entscheidung bedeutet also nicht automatisch, dass Ligen sofort zusammengelegt oder Spielpläne neu zugeschnitten werden.

Konkrete Modelle sollen bis Dezember vorliegen

Nun sollen die Kreisvorsitzenden Modelle für mögliche Zusammenschlüsse entwickeln. Dabei sollen regionale Gegebenheiten, bestehende Strukturen und die Interessen der Vereine berücksichtigt werden. Über die Vorschläge will die Ständige Konferenz im Dezember 2026 entscheiden.

Für Vereine aus Kamen und dem Kreis Unna ist die Entwicklung interessant, weil Änderungen an den Kreisgrenzen künftig auch Zuständigkeiten, Ansprechpartner und organisatorische Abläufe beeinflussen können. Wie die neue Struktur im Detail aussieht, steht noch nicht fest.

Ziel sind stabile Strukturen

Der Verband will mit größeren und stabileren Verwaltungseinheiten darauf reagieren, dass die Zahl der Mannschaften regional unterschiedlich zurückgeht. Entscheidend wird sein, ob sich gewachsene Strukturen sinnvoll erhalten lassen und gleichzeitig die ehrenamtliche Arbeit in den Kreisen entlastet wird.

Quelle: KamenWeb, 12. September 2026.

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Stefan Jäkel
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