Manchmal braucht es gar keine große Baumaßnahme, damit die Natur ein Stück mehr Platz bekommt. Auf dem Südkamener Friedhof hat die Stadt Kamen eine Benjeshecke angelegt – aus Ästen und Zweigen, die bei der Pflege des Geländes ohnehin angefallen sind. Das hat die Stadt am 27. Oktober 2026 mitgeteilt.
Ein Zuhause aus Holz und Zweigen
Bei einer Benjeshecke werden Äste, Zweige und Stammholz locker aufgeschichtet. Dazwischen entstehen Hohlräume, in denen Vögel, Igel, Insekten und andere kleine Tiere Schutz finden können. Laut Stadt wurden dickere Stämme zusätzlich angebohrt, um Wildbienen Nistmöglichkeiten anzubieten. Die Stadt berichtet sogar, dass das Angebot bereits angenommen wurde.

Das Besondere: Für diese Maßnahme musste kein neues Baumaterial herangeschafft werden. Verwendet wurde Schnittgut aus den vergangenen Monaten, das sonst abtransportiert worden wäre.
Warum das auch für die Pflege sinnvoll ist
Während das Holz unten langsam verrottet, lässt sich oben neues Schnittgut ergänzen. Die Hecke kann so über Jahre bestehen und gleichzeitig die Arbeit bei der Grünpflege erleichtern.
Für mich ist das eine dieser kleinen lokalen Nachrichten, die im Alltag leicht untergehen. Dabei zeigt die Idee ziemlich anschaulich, wie sich vorhandenes Material sinnvoll nutzen lässt. Die Fotos sind Symbolbilder und zeigen nicht die neue Hecke auf dem Friedhof.
Quelle und weitere Informationen
Die Angaben stammen aus der offiziellen Mitteilung der Stadt Kamen zur Benjeshecke. Bei Terminen gelten die aktuellen Hinweise des Veranstalters.

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