Ein neuer Beitrag ist veröffentlicht – und danach beginnt oft die nächste Runde Arbeit: Text anpassen, Bild auswählen, Social-Media-Kanäle öffnen und den Beitrag dort ebenfalls verteilen. Genau diese Schritte wollte ich direkt aus WordPress automatisch auf Social Media veröffentlichen.
Natürlich gibt es für WordPress längst Lösungen, die genau das automatisieren. Für meinen eigenen Ablauf passte eine vorhandene Basis allerdings nicht so, wie ich es wollte. Also habe ich angefangen, sie für mich umzubauen und weiterzuentwickeln.

Aus Anpassen wurde ziemlich viel Programmieren
Am Anfang ging es nur um ein paar Änderungen. Daraus wurde schnell deutlich mehr. Unterschiedliche Netzwerke verhalten sich unterschiedlich, Bilder und Texte werden nicht überall gleich behandelt und automatische Veröffentlichungen müssen sich trotzdem so anfühlen, als hätte man sie bewusst vorbereitet.
Dazu kamen Dinge, die ich für meinen Alltag einfacher haben wollte: weniger unnötige Funktionen, eine passendere Bedienung und Abläufe, die sich besser in meine WordPress-Seiten einfügen.

Der eigentliche Gewinn ist Zeit
Mein Ziel war nie, Social Media vollkommen sich selbst zu überlassen. Ich möchte weiterhin bestimmen, was veröffentlicht wird und wie meine Beiträge aussehen. Die Technik soll mir lediglich die wiederkehrenden Schritte abnehmen.
Inzwischen funktioniert das ziemlich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Neue Inhalte lassen sich wesentlich einfacher auf meinen Kanälen verteilen, ohne dass ich jeden Schritt mehrfach erledigen muss.
Automatisierung spielt bei mir auch an anderer Stelle eine Rolle. Ein Beispiel ist mein älterer Beitrag über automatisierte News-Erstellung mit WordPress.
Auch dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus einem kleinen persönlichen Wunsch schnell sehr viel Code werden kann. Aber wenn eine selbst angepasste Lösung am Ende jeden Tag ein bisschen Arbeit spart, ist das für mich genau der richtige Grund, sie weiterzuentwickeln.


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