Wer nur eine WordPress-Seite betreibt, kann Updates und Plugins noch recht bequem direkt im jeweiligen Backend verwalten. Bei mehreren eigenen Websites sieht das irgendwann anders aus. Genau deshalb wollte ich meine WordPress-Seiten zentral verwalten.
Ich hatte immer häufiger dieselbe Situation: Auf welcher Seite ist welche Version installiert? Wo gibt es ein Update? Welche meiner eigenen Erweiterungen ist auf einer Website neuer als auf einer anderen? Und warum sollte ich dafür jedes Backend einzeln öffnen?

Also habe ich mir meine eigene zentrale Verwaltung gebaut
Die Idee war eine zentrale Übersicht für meine WordPress-Installationen – mit einem klaren Schwerpunkt auf Plugins. Ich wollte sehen können, was wo installiert ist, Unterschiede erkennen und typische Verwaltungsaufgaben von einem Ort aus erledigen.
Vor allem bei selbst programmierten Erweiterungen war mir wichtig, nicht ständig ZIP-Dateien herunterladen, wieder hochladen und auf mehreren Seiten einzeln austauschen zu müssen.

Viel mehr Arbeit als zunächst gedacht
Auch hier war der eigentliche Bildschirm mit der Übersicht noch der einfache Teil. Die aufwendige Arbeit steckt darunter: Verbindungen müssen zuverlässig sein, Änderungen dürfen eine Website nicht beschädigen und bei Problemen braucht es einen sauberen Weg zurück.
Dazu kamen viele kleine Fälle, an die man am Anfang gar nicht denkt. Unterschiedliche Versionen, unterbrochene Vorgänge, Plugins aus verschiedenen Quellen und natürlich die Frage, wie man das alles möglichst sicher hält.
Damit eine zentrale Verwaltung überhaupt funktioniert, braucht jede verbundene Website eine zuverlässige Gegenstelle. Wie ich dieses Problem gelöst habe, beschreibe ich in meinem Beitrag über die kleine technische Brücke zwischen meinen WordPress-Seiten.
Mittlerweile ist daraus genau das Werkzeug geworden, das ich ursprünglich gesucht hatte: keine riesige Komplettverwaltung für alles, sondern eine Lösung für meinen eigenen Alltag mit mehreren WordPress-Seiten. Und jedes Mal, wenn ich dadurch ein paar Backends weniger öffnen muss, weiß ich wieder, warum ich die Arbeit hineingesteckt habe.


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